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Wie wird man Professorin oder Professor an der Universität?

Der neujährige Lenny hat viele Fragen, unsere Morgenshow liefert am Mittwochmorgen (fast) alle Antworten.

15.04.2026

Der Weg zur Professur in der Schweiz ist lang und anspruchsvoll. Am Anfang steht ein Bachelor- und Masterstudium in einem Fachgebiet. Im Anschluss folgt das Doktorat. Während dieser Zeit arbeitet man intensiv wissenschaftlich, verfasst eine Dissertation, veröffentlicht erste Studien und sammelt oft bereits Erfahrung in der Lehre.

Nach der Promotion geht es in der Regel als Postdoc weiter. In dieser Phase vertieft man seine Forschung, publiziert weitere Arbeiten und baut sich ein wissenschaftliches Netzwerk auf – häufig auch international. Wer eine akademische Karriere anstrebt, investiert hier viel Zeit in Projekte und Kooperationen.

In vielen Fällen folgt danach die Habilitation oder eine gleichwertige wissenschaftliche Leistung. Sie gilt als Nachweis dafür, dass man eigenständig forschen und lehren kann und ist ein wichtiger Schritt Richtung Professur.

Erst dann bewirbt man sich auf ausgeschriebene Professuren. Diese werden international vergeben, weshalb neben Forschung und Publikationen auch Lehrerfahrung, eingeworbene Forschungsgelder und ein starkes Netzwerk entscheidend sind.

Insgesamt dauert es oft zehn bis fünfzehn Jahre nach dem Studium, bis man eine Professur erreicht.