Wie viele Opfer muss man für den Trainerjob bringen?, © Radio Basilisk
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Wie viele Opfer muss man für den Trainerjob bringen?

Der Basler Giuseppe Morello spricht über seine unterschiedlichen Erfahrungen im Trainer-Business bei YB und GC. Es geht um seine Beziehung zu Raphael Wicky, ein Auslandspraktikum in Italien und wie es ist, plötzlich abgesägt zu werden. Ein Gespräch über das Trainerdasein.

27.03.2026

Giuseppe Morello gewann als Assistenztrainer von Raphael Wicky bei YB das Double. Er durfte eine Kampagne in der Champions League miterleben. Morello spricht über die Ambiance in solchen Begegnungen, persönliche Erinnerungen und seine Beziehungen mit den Cheftrainern. Zudem geht es um die Rolle des Assistenztrainers, welcher ein wichtiges Bindeglied zu den Spielern ist. Morello hätte Anfangs Jahr Raphael Wicky in die USA begleiten können. Im Interview erzählt der 40-Jährige, weshalb er diesen Weg nicht mitgegangen ist und wie schwierig es ist, einen Platz im Schweizer Profifussball zu ergattern.

Zudem spricht Morello über….
die Kampagne in der Champions League: «Pep Guardiola ist mein Trainervorbild. Vor den Partien gegen Manchester City hatte ich schon schlaflose Nächte, weil man einfach grossen Respekt hat.»

«Vulkan» Marco Schällibaum: «Er wird zum Teil unterschätzt. Habe grossen Respekt für seinen Weg und wie er sich immer wieder zurückgekämpft hat.»

Ex-GC-Trainer Thomas Oral: «Er hat auf viele Details geachtet. Wer schaut mir in die Augen / wer sitzt wie da. Zu Beginn war es wie der Elefant im Porzellanladen.»

seinen Abschied bei GC, als Neu-Trainer Scheiblehner die eigenen Assistenten mitbrachte: «Unglückliches Timing zwei Tage vor Trainingsbeginn. Schade für mich. Ich hege aber keinen Groll.»

Auslandspraktikum in Italien: «Wir hatten Einsicht in alles bei Calcio Lecco in der Serie C. Wenn es um die Belastungssteuerung geht, wurde mir da die Augen geöffnet. Das Training darf für die Spieler keine Wohlfühloase sein.»