© Anton Kudryashov
00:00
02:46
  • Programm

Wie entsteht ein Gewitter – und warum gibt es im Sommer mehr davon?

Der neujährige Lenny hat viele Fragen, unsere Morgenshow liefert am Mittwochmorgen (fast) alle Antworten.

03.06.2026

Ein Gewitter entsteht, wenn warme und feuchte Luft schnell nach oben steigt. In grösseren Höhen kühlt diese Luft ab, und der enthaltene Wasserdampf kondensiert zu Wassertröpfchen und Eiskristallen. Dabei bilden sich mächtige Gewitterwolken. Innerhalb der Wolken entstehen durch die Bewegung von Wassertröpfchen und Eisteilchen elektrische Ladungen. Werden die Spannungsunterschiede zu gross, entladen sie sich in Form eines Blitzes. Die starke Erwärmung der Luft durch den Blitz führt zu einer schlagartigen Ausdehnung der Luft – wir hören den Donner.

Im Sommer treten Gewitter besonders häufig auf, weil die Sonne die Erdoberfläche viel stärker erwärmt als in den anderen Jahreszeiten. Dadurch steigt warme Luft leichter und schneller auf. Gleichzeitig kann warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Treffen diese beiden Faktoren zusammen, entstehen ideale Bedingungen für die Bildung von Gewitterwolken.