
Wie ein bunter Blumenstrauss: Das Rämpläm 2026
Bereits zum 6. Mal findet die Vorfasnachtsveranstaltung Rämpläm statt. Auch in diesem Jahr darf man sich auf ein kunterbuntes Programm voller Fasnachtsmusik und Satire freuen.
07.01.2026 Manuel Maag
Auf der Bühne des Rämpläm im Tabourettli weht frischer Wind. Produzent und Schlagzeuger Martin Bammerlin konnte gleich zwei neue, bekannte Basler Persönlichkeiten für die aktuelle Ausgabe gewinnen: die Jazz-Sängerin und Theaterschauspielerin Gina Günthard sowie die Politikerin und ehemalige Grossrätin Salome Hofer.
Letztere war von der Anfrage zuerst überrascht. Mit ihrer politischen Laufbahn habe sie gedacht, man wolle sie für ein Vorstandsmandat anfragen. Stattdessen steht sie nun zum ersten Mal in ihrem Leben auf der Bühne.
Was das Publikum dieses Jahr beim Rämpläm erwartet, verrät Martin Bammerlin.
Insgesamt stehen sechs Personen auf der Bühne. Das gesamte Team, inklusive Marketing, Bühnenbau und Technik, umfasst elf Personen. Auf der Bühne habe man sich schnell gefunden, erklärt Martin Bammerlin.
Ein solches Bühnenprogramm auf die Beine zu stellen, erfordert viel Geschick und Organisation. Die Vorbereitungen seien jedoch optimal verlaufen.
Dank dem grossen Interesse aus der Bevölkerung ist das Rämpläm 2026 bereits jetzt ausverkauft. Mit einem derart starken Vorverkauf hatte Martin Bammerlin nicht gerechnet.
Ein bekanntes Gesicht kehrt zudem auf die Tabourettli-Bühne zurück: der deutsche Multi-Instrumentalist Sebastian Padotzke. Er war früher Teil der Band Reamonn rund um Rea Garvey und ist sonst deutlich grössere Bühnen gewohnt. Ausserdem wird das Bühnen-Team ergänzt durch den Musiker und Schauspieler Florian Volkmann und sein Sohn Jona.
Regie führt auch bei dieser Ausgabe erneut der Kabarettist und Autor Roland Suter. Und schon jetzt blickt Produzent Martin Bammerlin nach vorne: Für die übernächste Ausgabe in zwei Jahren kündigt er grössere Veränderungen im Programm an, man wolle noch eine Schippe drauflegen.