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Sicherheit im Nachtleben

Feiern können, ohne Angst haben zu müssen, belästigt zu werden. Jeder Club hat ein individuelles Konzept, welches angewendet wird.

11.09.2026

Die Opferhilfe beider Basel hat die Prävention "Luisa ist hier" eingestellt. Ein Codewort, welches Frauen hilft, im Club schnell Hilfe zu erhalten. Es sei nicht mehr nötig, diese weiter zu unterstützen. Einerseits sei sie ein Selbstläufer und andererseits hätten die Clubs in der Region eigene Konzepte, welche sie anwenden können. 

In 105 Metern Höhe befindet sich die Bar Rouge. Sie setzt auf eine strenge Türpolitik. Bei ihr kommen Männer nur mit einer weiblichen Begleitung rein. Wenn die Gruppe vorangemeldet ist, wird eine Ausnahme gemacht. In der Bar selbst kann man sich jederzeit an die Security wenden, falls man sich unsicher fühlt.

Die Kaserne Basel entscheidet jedes Mal vor einer Veranstaltung, welche Massnahmen ergriffen werden müssen, um die Sicherheit der Leute gewährleisten zu können. 

Der Club Elysia in der Nähe des Dreispitz setzt  auf ein System, welches auch im Service gebraucht wird. Diese Geräte sind an diversen Orten im Club verteilt. 


Mit Hilfe dieses Gerätes (links) kann man im Club Elysia in Münchenstein nach einem Mitarbeiter rufen. Der Mitarbeiter trägt die Uhr, welche rechts zu sehen ist und erhält eine Mitteilung, sobald der Call-Button gedrückt wird. 

Damit die Mitarbeiter der Clubs immer wissen, wie sie den Gästen helfen können, gibt es diverse Weiterbildungen und Workshops. Das sagt Roy Bula, welcher Nachtmanager in Basel ist. Er ist zuständig für die Clubs in der Region. Dieses Jahr wurden die Mitarbeiter einerseits auf sexualisierte Gewalt geschult aber auch darauf, wie sie deeskalierend Konflikte lösen können.