
Ruinen-Serie: Ruine Dorneck
Basilisk zu Besuch auf den Ruinen der Region: Heute stellen wir die Ruine Dorneck vor.
05.10.2026
Auf einem Felssporn oberhalb von Dornach befindet sich eine der grössten Burganlagen der Nordwestschweiz. Die Ruine Dorneck. Diverse Schlachten, Besitzer und auch das grosse Basler Erdbeben 1356 erlebte die Ruine. Das Gründergeschlecht basiert bloss auf Vermutungen. Aber aufgrund von Keramikfunden, muss es die Ruine bereits im 11. Jahrhundert gegeben haben.
Wie viele Ruinen der Region, hat auch die Ruine Dorneck einen Schlosswart, der nach dem Rechten schaut. Andreas Fürst hat das Amt Anfang 2025 übernommen. Damit ging für Ihn ein grosser Wunsch in Erfüllung. Seine Aufgaben - Feuerstellen in gutem Zustand halten, Efeu bekämpfen, Abfallkübel leeren und Anfragen von Besuchenden entgegennehmen - sind für Andreas Fürst eine Herzensangelegenheit. Er möchte so lange er noch fit genug ist, Schlosswart bleiben. Sein grösstes Ziel ist, dass die Ruine erhalten bleibt und nach bald 30 Jahren endlich wieder eine Beleuchtung erhält.
Es werde Licht!
Immer wieder hat der Schlosswart auch mit Littering zu kämpfen. Besuchende sprayen die Gemäuer an, lassen Scherben zurück oder nehmen lose Steine aus der Mauer. Auch in den Putzraum wurde in der Vergangenheit mehrmals eingebrochen. Verschiedene Gruselgeschichten kursierten in den Medien. Ein Geheimgang würde runter führen und dort unten würden Kinder gefangen gehalten und missbraucht werden. Das sind aber tatsächlich nur erfundene Geschichten.
Der Mythos vom geheimen Tunnel