Nationaler Trauertag für die Opfer von Crans-Montana
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Nationaler Trauertag für die Opfer von Crans-Montana

Dieser ist für Freitag, 9. Januar geplant

04.01.2026 Martin Stich

Nach der Brand-Katastrophe in Crans-Montana mit 40 Toten und 119 Verletzten, habe der Bund zusammen mit den Schweizer Kirchen den nationalen Trauertag geplant. Das sagte der Bundespräsident Guy Parmelin in der Sonntagspresse.

Um 14 Uhr sollen Schweizweit die Kirchenglocken läuten, als Zeichen der nationalen Verbundenheit. Dazu sei zu diesem Zeitpunkt auch eine Schweigeminute vorgesehen. Zur gleichen Zeit werde in Crans-Montana eine Trauerfeier beginnen. Wie der Bundespräsident weiter sagte, werde eine Delegation des Bundesrats mit den Walliser Behörden teilnehmen.

Aktuell untersucht die Justiz, die Hintergründe und Verantwortlichkeiten für die Brandkatastrophe in der Silvesternacht. Gegen die beiden Barbetreiber wurde von der Walliser Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung eröffnet. Es geht um die Vorwürfe der fahrlässigen Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst, teilte die Kantonspolizei Wallis mit.

Was der verehrende Brand für Konsequenzen nach sich zieht, könne man aktuell noch nicht beantworten, so Guy Parmelin weiter. Das Geschehene müsse zunächst gründlich analysiert werden. Man dürfe nicht vergessen, dass Crans-Montana überall sein kann. Der Bund werde gemeinsam mit den Kantonen und den Gemeinden abklären welche Massnahmen ergriffen werden könnten, damit in Zukunft eine solche Katastrophe verhindern werden kann.