
Nach Problemen in letzter Saison: Mehr Personal in den Basler Gartenbädern
Mit schnelleren Hausverboten und einer stärkeren Präsenz des Personals will der Kanton Basel-Stadt auf die Probleme im letzten Sommer reagieren.
15.04.2026
28 Hausverbote wurden im letzten Jahr ausgesprochen. Das ist eine deutliche Zunahme. In 21 Fällen waren Personen aus Frankreich für die Regelverstösse verantwortlich, zumeist Junge oder junge Erwachsene. In Zukunft können Störenfriede schneller aus einem Basler Gartenbad fliegen. Das Personal kann Hausverbote direkt vor Ort aussrepchen. Bisher war ein Schreiben per Post nötig. Die Änderung kommunizierte das Basler Erziehungsdepartement an einer Medienkonferenz am Mittwoch. Es wurde über neue Massnahmen für die kommende Saison orientiert. Der zuständige Basler Regierungsrat Mustafa Atici streicht heraus, dass sich ein grosser Teil der Badegäste an die Regeln hält.
Daher setzt das zuständige Erziehungsdepartement auch auf zusätzliches Sicherheits- und Badpersonal. Mit einer Aufstockung könnten sich die Badmeister auf ihre zentrale Aufgabe konzentrieren.
Zudem werden die Schulungen des Personals in Deeskalation ausgeweitet. In Zukunft sollen auch temporär angestellte Mitarbeitende geschult werden. Die Behörden wollen mit Plakaten, Fahnen und Flyern auf die Vorschriften aufmerksam machen. Eine Kampagne soll zu einem respektvollen Miteinander auffordern.
Basilisk Info mit Peter Portmann (Leiter Gartenbäder)