
Klein aber fein - Mostobsternte 2026
Die Prognose für die Mostobsternte 2026 fällt positiv aus. Es werden zwar kleinere Früchte erwartet, jedoch mit einem hohen Zuckergehalt.
15.09.2026
Im August hat die Ernte der Mostobstfrüchte angefangen. Dieses Jahr hatte der Hitzesommer eine grosse Auswirkung auf den Verlauf der Ernte. Die schweizweite Prognose für die diesjährige Ernte fällt aber positiv aus. Die vielen Sonnenstunden haben dazu geführt, dass die Früchte einen hohen Zuckergehalt bekommen haben.
Die Mosterei vom Hof im Grien in Thürnen, welche von den Kunden selbst mitgebrachte Früchte verarbeitet, hat viele Kunden, welche sich über zu kleine Früchte beklagen. Die Kunden seien ausserdem vom frühen Früchtefall überrascht worden.
Wegen der extremen Trockenheit fielen die Früchte nämlich vorzeitig von den Bäumen, was die Ertragsmenge reduziert hat. Die Früchte konnten zudem durch den anhaltenden Wassermangel weniger Wasser aufnehmen. Als Folge sind kleinere Äpfel und Birnen mit einem geringeren Gewicht hevorgekommen. Das teilt uns das Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung mit.
Bei der Mosterei Hochstamm in Liestal sieht die Ausgangslage nicht anders aus. Insgesamt 50 verschiedene Apfelsorten besitzen sie. Ausser zu kleinen und mengenmässig weniger Früchten, erwarten die Betreiber in diesem Jahr keine grossen Probleme. Man rechnet jedoch mit längerfristigen Auswirkungen auf die Bäume wegen des Wassermangels. Geschwächte Obstbäume sind nämlich anfälliger für Krankheiten, Schädlinge und Frostschäden.