Katastrophe in Crans-Montana, © polizeiwallis.ch
 polizeiwallis.ch
  • Info

Katastrophe in Crans-Montana

In einer Bar im Walliser Ferienort Crans-Montana ist es in der Neujahrsnacht zu einem verheerenden Brand gekommen. Rund 40 Menschen kamen ums Leben.

01.01.2026

In der Bar «Le Constellation» im Walliser Skiort Crans-Montana ist es in der Silvesternacht zu einer schweren Brandkatastrophe gekommen. Rund 40 Personen verloren dabei ihr Leben, etwa 115 weitere wurden verletzt. Die Ereignisse sorgen landesweit für Bestürzung und gelten als eine der schwersten Tragödien, betont Bundespräsident Guy Parmelin

00:00
00:38

Die Untersuchungen zum Brandhergang werden aktuell untersuecht. Auch ist nicht bekannt wie lange die Untersuchungsarbeiten andauern. Was die Behörden im Verlauf des Nachmittags bestätigen ist jedoch, dass es in der Bar zu einem sogenannten «Flashover» kam. Darunter versteht man den abrupten Übergang von einem sich entwickelnden Brand zu einem Vollbrand. Infolge dieses Flashovers kam es laut Behördenangaben zu einer oder mehreren Explosionen.

Bei den umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten waren über 150 Einsatzkräfte beteiligt. Insgesamt standen 13 Helikopter sowie mindestens 40 Rettungswagen im Einsatz.

Die verletzten Personen wurden in verschiedene Spitäler in der ganzen Schweiz gebracht. Viele von ihnen kamen zur Behandlung nach Lausanne und Zürich, wo spezialisierte Zentren für schwere Brandverletzungen zur Verfügung stehen.

Auch international hat die Katastrophe grosse Anteilnahme ausgelöst. Politikerinnen und Politiker aus zahlreichen Ländern bekundeten der Schweiz am Neujahrstag ihre Solidarität. Unter ihnen auch der französische Präsident Emmanuel Macron, der im Laufe des Nachmittags Kontakt mit der Schweizer Regierung aufnahm.

Auf nationaler Ebene äusserten sich ebenfalls zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Politik betroffen. Für den Kanton Basel-Stadt nahm Regierungspräsident Conradin Cramer in den sozialen Medien Stellung zu der Tragödie.

© X