
Junge Mitte will Handys an Baselbieter Schulen verbieten
Die Jungpartei hat am Donnerstag mit der Unterschriftensammlung für ihre Initiative begonnen.
16.04.2026
Die Junge Mitte Baselland hat eine kantonale Volksinitiative für ein Handyverbot an Schulen lanciert. Dadurch soll die Aufmerksamkeit und die Lernqualität verbessert werden, teilt die Partei am Donnerstag mit. Ausserdem soll die mentale Belastung durch die digitale Dauerpräsenz reduziert werden. Damit sollen die Schülerinnen und Schüler wieder mehr Raum erhalten für die persönliche Interaktion im Schulalltag.
Konkret soll die Nutzung der privaten Handys an den Primarschulen und Schulen der Sekundarstufe I verboten werden. Das Verbot soll während der Unterrichtszeit und den Pausen auf Schulanlagen und während schulischer Anlässe gelten. Den Lehrpersonen soll es zudem erlaubt sein, Ausnahmen zu gewähren. Dies zum Beispiel während einzelner Unterrichtssequenzen oder aus wichtigen persönlichen Gründen. Mit der Initiative will die Junge Mitte eine einheitliche Regelung im Kanton anstreben.
Vom Verbot betroffen wären private Handys, Tablets, Smartwatches sowie vergleichbare elektronische Geräte. Das Baselbiet wäre nicht der erste Kanton mit einer solchen Regel. Seit letztem Sommer gibt es an den Schulen im Kanton Aargau bis zur neunten Klasse ein Handyverbot.