
Handgranate am Basler Rhein kontrolliert gesprengt
Ein Taucher entdeckte sie auf der Höhe der Uferstrasse.
22.06.2026 Martin Stich
Im Rhein entdeckte ein Taucher am Sonntag eine Handgranate. Diese nahm er aus dem Wasser, legte sie ans Ufer und alarmierte die Polizei. Diese errichtete darauf eine Absperrung und evakuierte ein Eventschiffs, das beim Fundort im Wasser lag. Da es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um einen Blindgänger handelte, wurden die Kampfmittelbeseitiger der Schwiizer Armee des Kommandos KAMIR aufgeboten.
Danach wurde festgestellt, dass eine Sprengung vor Ort erforderlich war. Der Basler Zivilschutz stellte Sandsäcke zur Abschirmung bereit. Die Sperrzone wurde ab 20.45 Uhr vergrössert und die Schifffahrt auf dem Rhein in beide Richtungen gesperrt. Um 21.00 Uhr erfolgte die planmässig Sprengung welche ohne Probleme durchgeführt werden konnte.
Die Basler Poizei bedankt sich beim engagierten Taucher für seine Meldung. Gleichzeitig weist sie jedoch ausdrücklich darauf hin, dass gefundene Sprengmittel auf keinen Fall bewegt oder berührt werden dürfen. Denn diese könnten jederzeit detonieren und seine für Finder und Personen in der Umgebung ein erhebliches Risiko.