Geburt einer seltenen «Wüstenblume», © Zoo Basel
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Geburt einer seltenen «Wüstenblume»

Der Basler Zolli darf sich über Nachwuchs bei den Kordofan-Giraffen freuen: In der vergangenen Woche wurde ein Weibchen der seltenen und vom Aussterben bedrohten Art geboren.

18.03.2026

Seit 15 Jahren führt der Basler Zolli eine Zucht der Kordofan-Giraffen. Mit einem Wildbestand von rund 1’400 Tieren gehört die Kordofan-Giraffe zu den seltenen und vom Aussterben bedrohten Arten. Entsprechend gross war die Freude, als die Tierpfleger am Morgen des 11. März 2026 das Jungtier entdeckten.

Die Geburt erfolgte etwas früher als angenommen – ursprünglich war sie erst in rund zwei Wochen erwartet worden, wie der Zolli in einer Mitteilung schreibt. Sie liege jedoch innerhalb der natürlichen Tragzeit von 13 bis 15 Monaten.

Das Kalb trägt den Namen Xahara und ist ein Weibchen. Der Name leitet sich aus dem Arabischen ab und bedeutet «Wüstenblume». Für Giraffenkuh Sophie (15) ist es das siebte Jungtier, für Vater Xamburu (16) bereits der elfte Nachwuchs.

Das Antilopenhaus blieb in den letzten Tagen geschlossen, um die Bindung zwischen Mutter und Kalb zu festigen. Ab heute Nachmittag können Besucherinnen und Besucher das Antilopenhaus wieder zeitweise betreten.