
Eymann: «Ihr Beruf ist kein Job, sondern eine Berufung»
Anlässlich des nationalen Trauertags für die Opfer von Crans-Montana widmen wir uns heute Menschen, die anderen helfen. Ein Dank gibt es auch von der Basler Sicherheitsdirektorin Stephanie Eymann.
09.01.2026
Die Brandkatastrophe in Crans-Montana mit 40 Toten und 116 Verletzten hat auch bei der Basler Sicherheitsdirektorin Stephanie Eymann grosse Betroffenheit ausgelöst. Es sei extrem tragisch, was im Wallis passiert sei. In einem solchen Ereignisfall sei es ausserordentlich, was die Rettungskräfte zu leisten vermögen, betont Eymann.
Auch der Kanton Basel-Stadt konnte in dieser Tragödie Unterstützung leisten. So war das Grossraumrettungsfahrzeug der Sanität im Einsatz. Damit wurden Schwerstverletzte verlegt. Ein solcher Einsatz löst auch bei den Rettungskräften innerlich etwas aus. Es sei daher wichtig, dass zur Aufarbeitung niederschwellig Hilfe angeboten wird.
«Es sei übermenschlich, was die Rettungskräfte leisten», betont Stephanie Eymann. Jeder Tag sei anders. Man weiss nie, was auf einen zukommt. Auch in Basel erleben Mitarbeitende der Sanität, Feuerwehr und Polizei schwierige und tragische Einsätze. In solchen Momenten klaren Kopf zu behalten, sei bewundernswert, so die Sicherheitsdirektorin.
Daher sei es wichtig, dass die Wertschätzung nicht zu kurz kommt. Ein kleines «Danke» löse schon viel aus. Daher schätzt es Stephanie Eymann, dass wie am heutigen Tag im Programm von Radio Basilisk, die Arbeit der professionellen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ins Zentrum gerückt wird.