
Eine überparteiliche Allianz macht Druck und fordert den Rheintunnel
Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gewerbe, der Wirtschaft, Quartierorganisationen, Verbänden und bürgerlichen Parteien haben sich zusammengeschlossen. Sie fordern, dass sich die Regierungen von Basel-Stadt und Baselland für den Rheintunnel einsetzen.
18.06.2026
Rund 200'000 Stunden Verspätung gibt es jeden Tag auf den Schweizer Strassen. In Basel ist die Verkehrsüberlastung gross. Um vor allem die Osttangente zu entlasten benötigt es den Rheintunnel. Damit dieser nun vorangetrieben wird hat sich eine überparteiliche Allianz zusammengeschlossen, sagt Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel.
Deshalb ist die überparteiliche Allianz davon überzeugt, dass sich die Region für den Bau des Rheintunnels einsetzen muss. In einem offenen Brief an die Regierung von Basel-Stadt und Basel-Land wurden die Forderungen deutlich niedergeschrieben, sagt Tamara Hunziker vom Basler Gewerbeverband.
Der Rheintunnel sei das zentrale Verkehrsprojekt, um die Region zu entlasten. Dies müsse auch der Bund erkennen, so die Allianz. Daher sei es wichtig, dass er beim kommenden Ausbauschritt aufgenommen werde.
Es ist speziell, dass sich eine solche überparteiliche Allianz aus Stadt und Land zusammentut. Martin Dätwyler findet dies der richtige Weg. Er begründet dies mit der Grösse und Vielfalt der Allianz. Gewerbe, Wirtschaft, Quartierorganisationen, Verbände und bürgerliche Parteien - der offenen Brief an die Regierung wird von vielen unterstützt.
Zudem wird verlangt, dass es Projekte mit Massnahmen für den Lärmschutz gibt. Auch der Veloverkehr soll sich an der Achse dann besser erschliessen.