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In einer seiner ersten Amtshandlungen vor 24 Jahren riss Wolfgang Dietz (CDU) eine Barriere an der Grenze zur Schweiz nieder.

Dietz riss Barrieren im Dreiland nieder

Nach 24 Jahren als Oberbürgermeister von Weil am Rhein geht Wolfgang Dietz in den Ruhestand.

16.05.2024 Stefan Plattner

Oberbürgermeister fürs Dreiland

Wolfgang Dietz hat die Politik im Dreiland massgeblich mitgeprägt. Die Eröffnung der Dreiländerbrücke über den Rhein fällt in seine Amtszeit oder die Eröffnung der Zollfreienstrasse zwischen Weil am Rhein-Riehen- Lörrach. Daneben weibelte er bis vor 10 Jahren für die Verlängerung der Tramline 8 bis nach Weil am Rhein.

Nun gibt er das Dossier einer weiteren Tram-Verlängerung bis nach Alt-Weil an seine Nachfolgerin Diana Stöcker (CDU) weiter.

In seinen 24 Jahren habe er aus dem hoch verschuldeten Weil am Rhein (-25 Mio.) eine gesunde Stadt gemacht. Die Schulden liegen laut Dietz' Angaben nur noch bei knapp 2 Millionen Euro. 

Egoistisch bei Grenzkontrollen

Bei allem Engagement fürs Dreiland und gegen Grenzen, müsse man sich selbst manchmal auch am Nächsten stehen, sagt Wolfgang Dietz im Gespräch mit Basilisk. Es geht um die umstrittenen Grenzkontrollen der deutschen Bundespolizei, um die illegale Migration zu unterbinden.

Bundesrat Beat Jans versuchte zuletzt die deutsche Innenministerin Nancy Faeser umzustimmen. Ohne Erfolg. Unter anderem auch, weil hier Weil am Rhein Druck gemacht habe:

Wolfgang Dietz zu Grenzkontrollen
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Dietz betont aber auch, dass dies aus seiner Sicht nicht die Lösung fürs Flüchtingsproblem sei. Man müsse vielmehr in den Heimatländern der Menschen Gutes tun:

Wolfgang Dietz zur Flüchtlings-Problematik
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© Der Rathausplatz von Weil am Rhein