
Basler Personenschifffahrt kann verkauft werden
Trotz Widerstand: Der Grosse Rat beschliesst den Verkauf der Basler Personenschifffahrt (BPG).
07.01.2026
Erfolg für die Basler Regierung. Wie von ihr gefordert, erteilt der Grosse Rat grünes Licht für den Verkauf der BPG. Der Entscheid fiel mit 51 gegen 43 Stimmen. Die BPG soll eine eigene Gesellschaft bleiben, geht jedoch in den Besitz der United Waterways über. Der Kaufpreis beträgt 250'000 Franken.
Im Grossen Rat hat das linke Lager Widerstand gegen die Privatisierung geleistet. Man befürchtet höhere Preise und einen Verschlechterung des niederschwelligen Zugangs. Die Bürgerlichen stellten sich hinter den Vorschlag der Regierung. Schliesslich sei die BPG seit Jahren in einer finanziellen Krise, hiess es in einer Debatte am Mittwoch. Die Bürgerlichen lobten die Regierung für den Deal mit United Waterways.
Das Unternehmen verpflichtet sich, das Angebot der BPG in Basel während 12 Jahren aufrechtzuerhalten. Zudem darf den Mitarbeitenden in den nächsten drei Jahren nicht gekündigt werden. Der Kaufvertrag legt zudem fest, dass die Flotte der BPG spätestens bis ins Jahr 2037 CO2-neutral betrieben wird. Sollte die Betriebsgarantie nicht eingehalten werden so könnte der Kanton die BPG zurückkaufen, ebenfalls für 250'000 Franken.
Sehr erfreut über die Entscheidung des Grossen Rates ist auch der zuständige Regierungsrat Kaspar Sutter.