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Basler Gerichte hatten letztes Jahr viel zu tun

Die Basler Gerichte hatten vergangenes Jahr mehr zu tun als im Vorjahr. Das zeigt der Jahresbericht, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Eine Rolle spielt auch die künstliche Intelligenz.

26.05.2026 Noemi Leuenberger

Die Gerichte in Basel-Stadt hatten letztes Jahr mehr Arbeit als im Jahr zuvor. Laut Jahresbericht hatte das Appellationsgericht am meisten zu tun. 929 Fälle sind dort vergangenes Jahr eingegangen. 932 Fälle wurden erledigt. Dieser Anstieg bedeutet mehr Arbeit für die Gerichte. Ähnlich präsentiert sich die Lage auch bei den anderen Basler Gerichten - unter anderem das Zivilgericht oder auch das Strafgericht.

KI ist mitverantwortlich für den Fall-Anstieg

Ein Grund für den Anstieg der Fälle ist KI, also künstliche Intelligenz. Die Gerichte sind immer mehr mit Eingaben konfrontiert, die Laien mithilfe von KI erstellt haben. Patrik Müller, Vorsitzender Präsident des Zivilgericht erklärt das Vorgehen.

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Solche Eingaben seien länger, es seien mehr Argumente und dementsprechend auch mehr Aufwand für das Gericht. Das bestätigt auch Stephan Wullschleger, Vorsitzender Präsident des Appellationsgerichts.

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Sich als Laie auf KI zu verlassen, sei deshalb gefährlich, sagt Wullschleger. Verbieten könne man KI-Eingaben dennoch nicht. Auch die Gerichte selbst arbeiten inzwischen mit künstlicher Intelligenz. Dies jedoch nur eingeschränkt - beispielsweise für juristische Recherchen.