
Wer möchte in die Baselbieter Regierung – und wer nicht?
Kurz vor den Fasnachtsferien hat Regierungsrat Isaac Reber seinen Rücktritt bekannt gegeben. Kurz nach den Fasnachtsferien lichtet sich das Feld der Kandidatinnen und Kandidaten.
02.03.2026
Nach 15 Jahren in der Baselbieter Regierung ist Ende September 2026 Schluss: Isaac Reber gab im vergangenen Monat seinen Rücktritt bekannt. «Der Rücktritt von Monica Gschwind hat mir zu denken gegeben. Ich habe gemerkt, dass die Zeit auch für mich gekommen ist, Platz zu machen. Seit 2019 bin ich schliesslich der amtsälteste Regierungsrat», sagte der grüne Regierungsrat im Landrat.
In den vergangenen Wochen drehte sich deshalb das Karussell der möglichen Kandidatinnen und Kandidaten. Sowohl die Grünen als auch die SVP möchten den frei werdenden Sitz im Regierungsrat verteidigen beziehungsweise erobern.
Bei den Grünen haben sich unterdessen Fraktionspräsident Stephan Ackermann sowie der ehemalige Parteipräsident und frühere Landrat Philipp Schoch für eine Kandidatur gemeldet. Auch die Waldenburger Gemeindepräsidentin Andrea Sulzer möchte antreten. Am Donnerstag, 5. März 2026, entscheidet die Parteiversammlung.
Bei der Baselbieter SVP ist das Feld nach den Fasnachtsferien noch weniger breit. Landratspräsident Reto Tschudin und Johannes Sutter, Gemeindepräsident von Arboldswil, verzichten auf eine Kandidatur. Landrat Florian Spiegel war am Montag nicht erreichbar.
Aktuell hat einzig Matthias Liechti sein Interesse bekundet.
Wer definitiv für die Nachfolge von Isaac Reber kandidiert, wird am 13. April bekannt sein. Bis dahin müssen die Wahlvorschläge bei der Landeskanzlei eingereicht werden.