Unsichere Weltlage als Top-Sujet der Fasnacht 2026, © Radio Basilisk
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Unsichere Weltlage als Top-Sujet der Fasnacht 2026

Donald Trump, Kriege und die angespannte Wirtschaftslage in Europa gehören zu den beliebtesten Sujets an der Basler Fasnacht 2026.

06.02.2026

An der Basler Fasnacht dominieren in diesem Jahr Sujets rund um den amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Kriege sowie die wirtschaftlich angespannte Lage in Europa. Darüber informierte das Fasnachts-Comité an einer Medienorientierung.

Bei den lokalen Sujets sind auch dieses Jahr die Baustellen in der Stadt ein Thema. Ebenfalls aufgegriffen werden die Durchgangskontrollen in Birsfelden sowie Basel in Festlaune während des Eurovision Song Contests. Robi Schärz, Obmann des Basler Fasnachts-Comités ist zufrieden. Die Einheiten würden das Motto "blyyb verspiilt" gut umsetzen.

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Beim Comité haben sich 11’683 Personen angemeldet. Im letzten Jahr waren es noch 11’485.

Mehr Kinder und Jugendliche

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen bei den Jungen Garden und Binggis ist auf 2’132 gestiegen. Das sind 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Entwicklung freut Susanne Andreetti. Sie ist beim Comité für die Nachwuchsförderung zuständig. Diese Entwicklung zeige, dass die Massnahmen, die man ergriffen hat, um den Nachwuchs zu fördern, wirken. Wichtig sei jedoch auch das unermüdliche Engagement in den Cliquen, um die Kinder gut zu betreuen, sagt Andreetti.

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Insgesamt haben sich 509 Einheiten (Cliquen, Guggen, Waagen, Chaisen, Einzelmasken) angemeldet. Das sind zehn mehr als im Vorjahr. Davon nehmen 444 am Cortège teil, 65 Einheiten pausieren.

Brandschutzmassnahmen kommen beim Fasnachts-Comité gemischt an

Die Brandschutzmassnahmen dieses Jahr an der Basler Fasnacht in den Cliquenkeller sind vor allem für die Cliquen selbst eine grosse Herausforderung. Dies merkt auch das Fasnachts-Comité. Immer mehr Cliquen melden sich, dass sie aufgrund der Massnahmen Probleme hätten, die eigenen Aktiven zu verpflegen - weil eben nur noch eine begrenzte Anzahl Personen in den Keller darf. Robi Schärz hat deshalb gemischte Gefühle.

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Vor allem bei der Verpflegung der Jungen Garden sei es ein Problem, wenn nicht mehr so viele Personen gleichzeitig in den Cliquenkeller dürfen. Die Basler Regierung teilt deshalb am Freitag mit, dass man prüfe, welche Räumlichkeiten man den Cliquen an der Fasnacht als Alternative zur Verfügung stellen kann. Es sei wichtig, dass dieses Anliegen nun gehört wurde, sagt Robi Schärz.

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Wie die Regierung weiter mitteilt, sei nun eine Arbetsgruppe im Einsatz, die sich darum kümmert. Diese arbeite auch zusammen mit dem Fasnachts-Comité.