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Uneinigkeit über Schulferien in den beiden Basel

In den beiden Basel wird aktuell über die Schulferien diskutiert. Die Frage ist, ob die Sommerferien künftig anders verteilt werden sollten.

21.01.2026 Manuel Maag

In Italien haben Kinder bis zu drei Monate Sommerferien, in Österreich bleiben die Schulen neun Wochen geschlossen. In der Schweiz sind es derzeit sechs Wochen – noch. In den beiden Basel wird aktuell diskutiert, ob die Ferien künftig gleichmässiger über das Jahr verteilt werden sollten, und wie lang sie sein sollten.

Jean-Michel Héritier, Präsident der Basler Schulsynode, spricht sich dafür aus, die Sommerferien beizubehalten. Ausserdem soll auf die vielen Lehrpersonen aus Deutschland Rücksicht genommen werden, die inzwischen rund 20 Prozent der Lehrkräfte ausmachen. Er sieht die Ferien im Sommer als sinnvoll, gerade angesichts zunehmender Hitzetage.

Anders sieht es Philipp Loretz, Präsident des Lehrerinnen- und Lehrervereins Baselland. Er hält eine Veränderung der Ferienverteilung für sinnvoll, um das Schuljahr gleichmässiger zu gestalten. Eine Verkürzung der Sommerferien sei für ihn jedoch kein Thema.

Fest steht: Eine Änderung wird nur möglich sein, wenn sich beide Kantone auf eine gemeinsame Lösung einigen. Die Befragungen zu diesem Thema laufen noch bis Ende des Monats.