Tino Polsini: Ein Baselbieter Weltmeister, © Sandro Anderes
 Sandro Anderes
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Tino Polsini: Ein Baselbieter Weltmeister

Toller Erfolg für den 27-jährigen Orientierungsläufer aus Gelterkinden. Er gewann an der WM in Genua mit der Mixed-Staffel die Goldmedaille.

15.07.2026

Tino Polsini ist Weltmeister. Der 27-Jährige betont, dass ihm dieser Erfolg sehr viel bedeutet. Mit der OL-Mixed-Staffel konnte er am letzten Samstag im Sprint über die Goldmedaille jubeln.

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Die Goldmedaille wurde natürlich gebührend gefeiert. Gemeinsam habe man Party gemacht, so Polsini. Für den 27-Jährigen war es erst der dritte WM-Wettkampf in seiner Karriere.

Einige Tage zuvor musste Polsini noch eine leise Enttäuschung hinnehmen. Mit grossen Ambitionen gestartet, verpasste er im Sprint eine Medaille nur knapp. Der Gelterkinder betont aber, dass er mit dem Resultat eigentlich zufrieden sein dürfe. Der Wettkampf habe gezeigt, er könne an der Weltspitze mitlaufen.

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Die WM hat in Genua stattgefunden. Dort war es sehr warm und es hatte eine hohe Luftfeuchtigkeit. Das Rennen verlief aber ohne Probleme. Das Schweizer Team war gut auf die Bedingungen vorbereitet, es gab ein entsprechendes Kühlkonzept. Und im Sprint sei man auch «nur» eine Viertelstunde unterwegs, so Polsini. Der Lauf in der italienischen Stadt sei aber schon speziell gewesen und eine Herausforderung, schliesslich waren auch Touristen in der Stadt zugegen.

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Der Orientierungslauf wurde Polsini durch seine Mutter weitergegeben, die als Jugendlicher selber aktiv war. Aktuell absolviert der Spitzensportler ein ETH-Studium in Bauingenieurwesen. Das Ganze unter einen Hut zu bringen erfordere schon viel Organisation. Schliesslich ist der 27-Jährige als OL-Läufer viel unterwegs. 

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Es sei aber alles gut aufgegangen. Mittlerweile ist der Baselbieter am Master. Das Ziel sei, wenn er die OL-Karriere beende, dass er dann auch das Studium beendet hat. Bis dahin will sich Polsini noch der Traum vom Weltmeister-Titel im Einzel erfüllen. 

Nach seinem Erfolg in Genua geniesst er nun einige Ferientage im Wallis. Polsini verrät mit einem Schmunzeln zum Schluss, dass sein Orientierungssinn ohne Karte durchaus noch verbesserungswürdig sei.

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