
Soziale Institutionen laden zum Entdecken ein
Soziale Arbeit passiert oft im Hintergrund. Mit «Einblick Basel» wird sie sichtbar. Besucherinnen und Besucher können zum zweiten Mal hinter die Kulissen von 66 Institutionen schauen.
27.05.2026 Manuel Maag
Ob Arbeitsintegration, Suchthilfe, Frauenberatung oder Sprachförderung: Am Freitag, 5. Juni 2026, öffnen soziale Institutionen in der ganzen Stadt ihre Türen für die Bevölkerung. Insgesamt warten über 150 Programmpunkte auf die Besucherinnen und Besucher – verteilt in die ganze Stadt.
Der Anlass setzt bewusst auf persönliche Begegnungen und direkte Gespräche. Projektleiterin von «Einblick Basel», Sophia Schwager sagt, genau dieser Austausch sei zentral.
Viele soziale Institutionen seien noch immer mit Vorurteilen behaftet. Genau diese Berührungsängste wolle «Einblick Basel» abbauen. Für viele Menschen sei der Schritt, Hilfe in Anspruch zu nehmen oder überhaupt mit einer sozialen Institution in Kontakt zu treten, noch immer mit Unsicherheit oder Scham verbunden, erklärt Sophia Schwager.
Mit dabei ist unter anderem auch die Gesellschaft für Arbeit und Wohnen, kurz «gaw» . Die Institution begleitet Menschen mit psychischen oder sozialen Herausforderungen im Alltag und möchte ihre Arbeit für die Bevölkerung greifbarer machen. Der Anlass sei auch für sie eine tolle Gelegenheit sich als Verein zu präsentieren sagt Silvia Gallo, Leiterin Marketing und Kommunikation bei der gaw.
Auch kleinere Projekte wie das Sprachmobil öffnen ihre Türen. Dort engagieren sich Freiwillige für Sprachförderung und Integration. Duri Müller vom Sprachmobil erklärt, weshalb solche Angebote wichtig sind und wie das Projekt ins Leben gerufen wurde.
Neben Gesprächen und Rundgängen gibt es zahlreiche Mitmach-Angebote. So können Besucherinnen und Besucher beispielsweise gemeinsam kochen, kreative Workshops besuchen oder Einblicke in soziale Wohn- und Arbeitsprojekte erhalten. Die Teilnahme an allen Angeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.