Sensibilisierungskampagne gegen Tigermücke wird ausgeweitet, © Pixabay
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Sensibilisierungskampagne gegen Tigermücke wird ausgeweitet

Im Kampf gegen die lästige Mücke stehen nun Einfamilienhäuser im Fokus. 

04.05.2026

Die Tigermücke hat sich mittlerweile im gesamten Kanton Basel-Stadt ausgebreitet. Um einer Plage erfolgreich entgegen zu wirken, müssen und können alle etwas tun. Das beste und einfachste Mittel ist, während der Mückensaison von April bis Ende Oktober mögliche Brutstätten zu vermeiden.

Seit Jahren führt das kantonale Labor Begehungen in Aussenbereichen von sensiblen Liegenschaften wie Altersheimen, Kindergärten und Spitälern durch. Zudem werden Freizeitgärten schwerpunktmässig kontrolliert. Nun wird die Sensibilisierungskampagne ausgeweitet. Dem Kanton Basel-Stadt ist es wichtig, die Bevölkerung noch gezielter auf die Thematik aufmerksam zu machen. Dies heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung.

Daher werden Mitarbeitende des kantonalen Labors in den kommenden Monaten in den Quartieren unterwegs sein. Sie wollen Bewohnerinnen und Bewohner von zufällig ausgewählten Einfamilienhäusern zur Thematik beraten. Die Begehungen finden in verschiedenen Quartieren bis im August statt. Dabei helfen die Mitarbeitenden bei der Suche nach Brutstätten, die häufig übersehen werden. Die Besuche erfolgen ohne Vorankündigung und die Teilnahme ist freiwillig.

Das kantonale Labor betont, dass jede und jeder einfache Bekämpfungsmassnahmen beherzigen kann, um die Problematik anzugehen. Spätestens jetzt sollten überwinternde Mückeneier beseitigt werden. Dafür sollten potenzielle Brutstätten wie Regenrinnen oder -tonnen sowie andere Gefässe geleert und gründlich gereinigt werden. Zusätzlich gilt es ab sofort, Wasser, das länger als eine Woche steht, regelmässig zu leeren und damit Brutstätten zu vermeiden.