
Ruinen-Serie: Die Vordere, Mittlere und Hintere
Basilisk zu Besuch auf den Ruinen der Region: Heute stellen wir die Ruinen Wartenberg vor.
07.10.2026
Auf dem Wartenberg in Muttenz befinden sich gleich drei Ruinen. Die Vordere, Mittlere und Hintere Ruine Wartenberg. Eine zum entdecken, eine, um die Aussicht zu geniessen und eine, perfekt zum grillieren. So beschreibt sie Stephan Egloff, Präsident der Gesellschaft Pro Wartenberg.
Die Sage vom schwarzen Teufel
Die Gesellschaft pro Wartenberg entstand in den 1950er Jahren aus einer Jungwacht Blauring Gruppe. Der Verein, der heute rund 1000 Mitglieder zählt, kümmert sich um die Anlagen. Sie sorgen dafür, dass die Mauern intakt sind, das Efeu entfernt wird, immer aufgeräumt ist und immer wieder neue Angebote entstehen. Das neuste Projekt des Vereins ist ein Audioguide, welcher mit sechs Hörspielen durch die drei Ruinen führt. Spannende Geschichten von 1027 bis 2026 werden darin erzählt.
Die Vordere Ruine Wartenburg ist die grösste und bedeutendste der drei Burgen. Bereits aus dem 10. Jahrhundert stammt sie. Auf einem vorgeschobenen Felssporn bietet Sie eine schöne Aussicht auf die umliegendenLandschaften. In der sogenannten "Kaiserburg" wurde residiert und das Leben in der Anhöhe genossen.

Die Mittlere Ruine Wartenberg bestand ursprünglich aus vier Geschossen. Der grosse Wohnturm wurde vermutlich im 12. Jahrhundert von den Grafen von Homberg erbaut. Hauptsächlich imponieren, wollten die Bewohner durch die Grösse des Turms. Vor allem die Nachbarn, wie zum Beispiel die Bewohner der Ruine Neu Schauenburg, wollten sie eifersüchtig machen.

Die Hintere Ruine Wartenberg war die letzte der drei Burgen, die erbaut wurde. Bei ihr ist man sich nicht ganz sicher über die Geschichte. Sie ist von einer Mauer umringt, hat einen Rundturm und einen Wohntrakt. Auf der bühnenartigen Erhöhung fand die Theatergruppe "Rattenfänger" von Muttenz ihren Anfang.