Rekordhitze am Eidgenössischen Jodlerfest: Sanität leistet knapp 300 Einsätze
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Rekordhitze am Eidgenössischen Jodlerfest: Sanität leistet knapp 300 Einsätze

Die Sanität war von Freitag bis Sonntag stark gefordert. Wegen der hohen Zahl an Einsätzen mussten zusätzliche Teams aus der Freizeit aufgeboten werden.

28.06.2026

Am Samstag wurden in Basel 39 Grad gemessen – ein neuer Temperaturrekord. Besonders in der Basler Innenstadt, wo das Eidgenössische Jodlerfest stattfand, staute sich die Hitze.

Die Sanität verzeichnete am Samstag mit 114 Einsätzen den arbeitsintensivsten Tag. Bereits am Freitag rückte sie zu 99 Einsätzen aus, am Sonntag waren es noch 72. Damit lag die Zahl der Einsätze an allen drei Tagen jeweils mehr als 50 Prozent über dem üblichen Tagesdurchschnitt.

Bereits im Vorfeld des Grossanlasses hatte die Sanität angekündigt, mit zusätzlichen Teams vor Ort präsent zu sein. Aufgrund der aussergewöhnlich hohen Belastung mussten die Personalressourcen am Samstag und Sonntag jedoch nochmals aufgestockt werden. Am Samstag wurden drei, am Sonntag fünf weitere Teams aus ihrer Freizeit aufgeboten. Dadurch konnten die bereits im Einsatz stehenden Mitarbeitenden auch dringend benötigte Pausen einlegen.

Die Einsätze betrafen vor allem kreislaufbedingte Beschwerden wie Kreislaufkollapse, Hitzeerschöpfung und Herzprobleme sowie Sturzereignisse.

Die Basler Kantonspolizei zieht derweil eine positive Bilanz des Eidgenössischen Jodlerfests. Grössere Zwischenfälle wurden keine registriert. Einzig am Samstagabend kam es im Festperimeter am Rümelinsplatz zu einem Diebstahl. Die Täterschaft konnte unerkannt flüchten.