
Neue Infrastrukturen für synthetische Wirkstoffe bei der Roche Basel
Die Roche investiert rund 790 Millionen Franken in neue Infrastrukturen. Diese sind für die Produktion von synthetischen Wirkstoffen bestimmt.
21.09.2026
Die Roche investiert rund 790 Millionen Franken in den Neubau des Baus 51 und die Modernisierung des Baus 50. Die beiden Gebäude sind für die Produktion von synthetischen Wirkstoffen bestimmt. Synthetische Wirkstoffe seien sehr wichtig für die Roche, wie Jürg Erismann, der Standortleiter von Basel und Kaiseraugst, sagt.
Die Bedeutung dieses Projektes ist gross für die Roche und Basel, wie Erismann sagt.
Die Produktion soll auch mit Hilfe von künstlicher Intelligenz vorangetrieben werden. Das Ziel der Roche sei nämlich die Versorgungskette effizienter zu gestalten:
«Unser Ziel ist es, neue Medikamente noch schneller von der Entwicklung in die Produktion und zu den Patientinnen und Patienten zu bringen.» (Thomas Schinecker, CEO der Roche-Gruppe)
Voraussichtlich wird der Neubau und die Modernisierung 2030 fertig sein. In den beiden Gebäuden werden künftig rund 200 Mitarbeitende arbeiten können.
Vergrabung Zeitkapsel
Bei der Grundsteinlegung des Baus 51 wurde eine Zeitkapsel vergraben. Diese enthält Gegenstände, welche für das Jahr 2026 typisch sind oder für den Bau selbst. Wie zum Beispiel eine Zeitung des heutigen Tages oder die Baupläne des Gebäudes.
Sobald der Bau abgerissen wird, kommt die Kapsel wieder zum Vorschein und kann geöffnet werden. Es wäre sicher interessant zu sehen, wie die Gegenstände intepretieren werden würden.

Die Zeitkapsel wird mit Sand überschüttet und vergraben.