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Jocher tritt als Baselbieter SP-Präsident zurück

Jocher gibt sein Amt an der Delegiertenversammlung Ende März ab. Auch Vizepräsidentin Sandra Strüby hört auf.

14.01.2026

Nils Jocher hat genug. Er hat am Dienstagabend an der Delegiertenversammlung seinen Abgang als Präsident der SP Baselland bekanntgegeben. Er sieht die Partei für die kommenden Wahlen im Jahr 2027 bestens aufgestellt, heisst es in einer Mitteilung. Für die SP bedeutet dieser Rückzug einen gewichtigen Abgang.  

Nils Jocher wurde im Herbst 2020 ins Vizepräsidium der Partei gewählt. Im Frühling 2024 hat er dann das Präsidium der Kantonalpartei von Miriam Locher übernommen. Auch die jetzige Vizepräsidentin Sandra Strüby hat ihren Rücktritt angekündigt. Als zweite Vizepräsidentin des Landrats stehe ihr im Jahr 2027 ein ereignisreiches und terminintensives Landratspräsidium bevor, begründet sie ihren Entscheid.

Jocher hat als SP-Präsident strategisch clever agiert. Schlagzeilen machte zuletzt eine Vereinbarung mit der GLP. Die SP unterstützte im letzten Herbst deren Regierungsratskandidatin Sabine Bucher. Dafür haben die Grünliberalen zugesichert, eine mögliche SP-Ständeratskandidatur von Samira Marti zu unterstützen.