
Im Zeichen der Nachhaltigkeit: Erfolgreiches Geschäftsjahr für die IWB
Der Gewinn der IWB im Jahr 2025 bleibt auf Vorjahres-Niveau, gleichzeitig wird weiter kräftig investiert. Im Fokus stehen Fernwärme, Solarstrom und der Ausbau nachhaltiger Energie.
29.04.2026
Die IWB hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 149 Millionen Franken abgeschlossen – gleich viel wie im Vorjahr. Der Umsatz ist hingegen um neun Prozent auf rund 1,06 Milliarden Franken gesunken. Deutlich gestiegen sind die Investitionen, und zwar um 14 Million Franken auf 226 Millionen Franken.
Ein zentraler Schwerpunkt bleibt der Ausbau der Fernwärme. Das Netz in Basel ist im vergangenen Jahr um 3,8 Kilometer gewachsen und umfasst nun insgesamt 135 Kilometer. Auch eine neue Holzpelletanlage beim Bahnhof SBB, mit der jährlich CO₂ eingespart werden kann, ist im vergangenen Jahr entstanden.
IWB-CEO Claus Schmidt zeigt sich mit dem Geschäftsjahr sehr zufrieden.
Auch bei der Versorgungssicherheit gibt es gute Nachrichten: Die Stromunterbrüche waren 2025 so kurz wie noch nie. Im Schnitt waren Kundinnen und Kunden nur gerade 67 Sekunden betroffen – deutlich weniger als im Schweizer Durchschnitt.
Für das laufende Jahr setzt die IWB ihren Fokus weiter auf nachhaltige Energie. Geplant ist unter anderem der weitere Ausbau des Fernwärme-Netzes in der Stadt. Eine wichtige Rolle spielt dabei eine neue Grosswärmepumpe bei der ARA Basel, die Wärme aus gereinigtem Abwasser gewinnen soll.
Claus Schmidt gibt zudem eine erste Einschätzung zu den Stromtarifen im Jahr 2026.
Neben der Fernwärme investiert die IWB auch in den Ausbau von Solarstrom – etwa mit einer neuen Anlagen auf der ehemaligen
Kehrichtdeponie in Liesberg. Ziel ist es, die Energieproduktion weiter zu dezentralisieren und klimafreundlicher zu gestalten, sodass die Stadt Basel bis 2035 vollständig auf erneuerbare Energien und Abwärme umgestellt ist.