
Feuerverbot in den beiden Basel wegen Hitze
Aufgrund des aktuellen heissen Wetters ist es in der Region sehr trocken. Nach dem Kanton Baselland erlässt nun auch Basel-Stadt Massnahmen. Unter anderem gilt ein Feuerverbot in und um den Wald.
25.06.2026
Die Hitzewelle hat Europa und auch die Schweiz fest im Griff. In Basel wurde am Donnerstag mit 38 Grad ein neuer Hitze-Rekord für den Monat Juni gemessen. Zusätzlich zur Hitze ist es aktuell sehr trocken. Die Kantone Baselland und Basel-Stadt erlassen deshalb entsprechende Massnahmen. Diese gelten ab Freitagmittag, teilen die Kantone nacheinander mit.
Folgende Massnahmen erlassen die Kantone aufgrund der Trockenheit:
BL und BS: Waldbrandgefahr: Im Wald und am Waldrand gilt ein Verbot für Feuer. Dieses Verbot gilt bis zu einem Mindestabstand von 50 Metern zum Waldrand. Ausgenommen sind fest eingerichtete Feuerstellen. Dort sollte man jedoch immer gut zum Feuer schauen und es am Schluss auch richtig löschen. Zudem dürfen auch keine mit Feuer betriebenen Himmelslaternen oder Heissluftballons steigen gelassen werden. Auch dürfen keine brennenden Zigaretten oder Zündhölzer weggeworfen werden.
BL: Wasserentnahmeverbot aus öffentlichen Gewässern: Es ist verboten Wasser aus öffentlichen Gewässern abzuschöpfen - beispielsweise mit einem Eimer oder einer Gieskanne. Für die Landwirtschaft gibt es entsprechende Ausnahmen.
BL und BS: Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot an Flüssen: Für den Abschnitt der Ergolz zwischen dem Kesselfall in Liestal und der Mündung in den Rhein gilt ein Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot. Bereits am Unterlauf der Birs gilt ein solches Verbot. Und auch im Kanton Basel-Stadt zählt dieses Badeverbot an der Birs und auch in der Wiese.
Zudem warnt der Kanton Baselland vor sogenannten Blaualgen. Aufgrund der hohen Wassertemperaturen könnten sich diese aktuell massiv vermehren. Dies zeige sich durch grünlich oder bläulich-grün verfärbtes Wasser, Schlierenbildungen oder Algenteppiche. Dabei könnten einige Blaualgen-Arten Giftstoffe bilden, die für Mensch und Tier gefährlich sein können. Vor allem bei Kindern und Hunden sei hier Vorsicht geboten.