
EuroAirport im Ausnahmezustand
Der EuroAirport saniert seine Pisten. Basilisk konnte einen Blick hinter die Kulissen werfen.
30.04.2026
Der EuroAirport in Basel saniert seine Start- und Landebahnen. Deshalb können im Moment nur sehr wenige Flugzeuge starten und landen. Aktuell gibt es nur 14 Starts und 14 Landungen pro Tag. Im normalen Betrieb sind es täglich insgesamt rund 200 Ab- und Anflüge. Um möglichst schnell wieder den normalen Betrieb aufnehmen zu können, wird viel investiert. In den ersten vier Tagen der Bauarbeiten waren rund 800 Bauarbeiter und 400 Maschinen im Einsatz. Dies zahlt sich aus: Die Sanierung liegt gut im Zeitplan, sagt Manuela Witzig vom EuroAirport. Dank dem guten Wetter konnte gut gearbeitet werden.
Das gute Wetter half auch dabei, den Beton der Hauptpiste schnell austrocknen zu lassen. Beton braucht länger zum Trocknen als Asphalt. Da er aber mehr Belastungen aushalten kann, wurde für die Hauptpiste trotzdem Beton gegossen. Somit sollten die neuen Runways für die nächsten 30 Jahre funktionieren. Die Wege, über welche die Flugzeuge zur Piste gebracht werden, bestehen aus Asphalt, da sie nicht die gleichen Belastungen aushalten müssen.
Was jetzt noch gemacht werden muss sind Rillen, die in den Boden gefahren werden. Diese helfen dabei das Wasser besser abfliessen zu lassen, zum Beispiel wenn es regnet.
Dies ist gerade bei einem Flughafen sehr wichtig, damit die Piste griffig und sicher bleibt.
Zum Ende bedeuten Bauarbeiten an einem Flughafen natürlich auch viele verschiedene Kontrollen. Erst danach kann der EuroAirport seinen Betrieb wieder wie gewohnt aufnehmen sagt Manuel Witzig.
Die Bauarbeiten dauern planmässig noch bis zum 20. Mai 2026 und kosten umgerechnet rund 37 Millionen Franken.