
Ein neues Mammut fürs Gundeli
Nach mehreren Jahren Sanierung wurde der Margarethenpark feierlich neu eröffnet.
12.06.2026 Céline Jenni
Seit mehreren Jahren wurde der beliebte Margarethenpark im Basler Gundeldingerquartier neu saniert. Die Arbeiten wurden in verschiedenen Etappen durchgeführt, so dass der Park durchgehend genutzt werden konnte, sagt die Basler Baudirektorin Esther Keller.
Für die Bauarbeiten wurden 5.5 Millionen Franken aus dem Mehrwertabgabenfond ausgegeben. Bei den Arbeiten wurden die Wege erneuert, historische Elemente wurden restauriert und ein neues Bewässerungssystem wurde eingeführt. Dafür wurde ein grosser Tank installiert, welcher nun Wasser sammelt welches zur Bewässerung genutzt werden kann. Damit können jährlich bis zu 3 Millionen Liter Trinkwasser gespart werden.
Schon vor der Sanierung gab es auf dem Spielplatz im Margarethenpark ein Holzmammut. Hintergrund ist, dass in der Nähe im Jahr 1970 ein Mammutstosszahn gefunden wurde. Wie die Baudirektorin Esther Keller sagt, sei es für die Kinder sehr wichtig gewesen, dass es auch in Zukunft ein Mammut auf dem Spielplatz gibt.
Ausserdem musste auch das Holzmammut auf dem Spielplatz erneuert werden. Bei der Planung wurden die Kinder miteinbezogen. So gab es eine Kinderjury, welche sich die Vorschläge ansehen und mitentscheiden konnte, was gebaut werden soll.
Zusätzlich halfen rund 200 Kinder an zwei Tagen dabei, das neue Mammut zu bauen. Und so feierte das Gundeliquartier am Freitag den Abschluss der Bauarbeiten und der Weiterbestand des Mammut - zumindest in Holzform.