
Drei Kantinen, drei komplett verschiedene Welten
Schulmensa, Gefängniskantine und Personalrestaurant. Drei völlig unterschiedliche Orte. Und trotzdem dreht sich überall alles um gutes Essen und einen funktionierenden Alltag.
10.06.2026 Manuel Maag
Bei «Dini Mensa by Rüstzeug» steht vor allem die Kombination aus frischer Küche, Nachhaltigkeit und sozialer Integration im Zentrum. Im Gymnasium Leonhard werden täglich rund 140 Portionen gekocht und teilweise an weitere Standorte geliefert. Verarbeitet werden möglichst regionale Produkte. Gleichzeitig bietet der Betrieb Integrationsarbeitsplätze für Menschen auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt.
Ein komplett anderer Alltag herrscht dagegen im Gefängnis Bässlergut. Dort gelten strenge Abläufe und Sicherheitsvorschriften. Trotzdem spielt auch hier gutes Essen eine wichtige Rolle im Tagesrhythmus der Insassen. Die Küche funktioniert unter ganz anderen Bedingungen als klassische Kantinen – mit klaren Strukturen und festen Prozessen.
Nochmals anders sieht es in der Personalkantine von Bachem in Bubendorf aus. Dort werden täglich hunderte Mitarbeitende verpflegt. Das Ziel: frische Menüs, viel Abwechslung und ein Ort, an dem man sich auch während der Arbeit gerne trifft. Die Menüplanung muss dabei unterschiedlichste Bedürfnisse und Geschmäcker berücksichtigen.
Die Einblicke zeigen: Kantine ist längst nicht einfach Kantine. Hinter jedem Konzept steckt ein eigener Alltag – mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen, aber immer dem gleichen Ziel: möglichst viele Menschen gut durch den Tag zu bringen.