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Besteht der Traum vom eigenen Garten noch?

Während der Pandemie gab es einen regelrechten Boom nach Schrebergärten. Heute sieht die Nachfrage etwas anders aus.

31.08.2026

Ein Schrebergarten bietet die ideale Möglichkeit für eigenes Gemüse, Erholung und Natur. Während der Pandemie ist das Interesse stark angestiegen. Ein eigener Garten bot den Leuten trotz Vorschriften und Einschränkungen ein wenig mehr Freiraum. Vor allem in der Stadt war die Nachfrage nach den Schrebergärten sehr gross. Zeitweise standen rund 3'000 Leute auf den Wartelisten, hiess es damals von der Stadtgärtnerei Basel.

Heute sieht die Situation etwas anders aus. Im Familiengartenverein Münchenstein hat die Nachfrage stark abgenommen. Präsident Michel Hänggi sagt, er habe aktuell Probleme seine freien Gärten abzubekommen. 

Ganz anders sieht es in Allschwil aus. Dort besteht immer noch eine grosse Nachfrage nach den Gärten, sagt Stephanie Wirth vom Familiengartenverein Allschwil. Viele Leute kämen von der Stadt und weichen den langen Wartelisten dort aus. 

Die Stadtgärtnerei Basel besitzt etwa 5'000 Gärten. Viele Eltern mit kleinen Kindern würden sich bei ihnen melden. Aber auch Vereine wollen Gärten mieten. 

Das grösste Problem, was die Schrebergärten haben, sei die Überbauung. Ein Teil der Schrebergärten ist zwar geschützt, aber nicht alle und diese könnten dann aufgelöst werden, damit eine grössere Baufläche daraus entsteht. 

Aktuell ist die Stadtgärtnerei daran, ihr Angebot noch weiter auszubauen. Es sollen grosse Gemeinschaftsgärten entstehen, in denen man gemeinsam gärtnern kann. Auch diverse Kurse werden angeboten, in denen man seine Gärtenfähigkeiten verbessern kann.