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Behandlungen wegen Ketaminabhängigkeit steigen

Seit zwei Jahren verzeichnet die UPK Basel eine erhöhte Nachfrage nach Behandlungen wegen einer Abhängigkeit nach Ketamin. Eine Problematik, die sich erst noch entwickelt.

03.11.2026

Vor 2024 bestand keine Nachfrage nach ambulanten Behandlungen für Ketaminabhängige in der UPK. Das änderte sich vor zwei Jahren. Ein erhöhter Konsum von Ketamin ist in den letzten Jahren zu verzeichnen. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 30 Jahren, sind von der Versuchung, die Partydroge zu probieren, betroffen.

Eine kleine Dosierung wirkt vergleichsweise wie Alkohol. Eine grössere Dosierung dagegen, kann Nahtoderfahrungen oder Haluzinationen auslösen.Die Folgen können schwerwiegend sein. Depressionen, Angststörungen, Funktionsstörungen des Gehirns oder Schäden an der Blase, Leber und Niere. 

Kenneth Dürsteler, leitender Psychologe für Abhängigkeitserkrankungen an der UPK, warnt davor, Ketamin unvorsichtig zu konsumieren. Vor allem Mischkonsum kann zu bedrohlichen Situationen führen. Die aktuelle Situation sei noch nicht problematisch, könne sich aber noch dahingehend entwickeln.