Basel-Stadt führt den Direktabzug ein, © Element5 Digital
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Basel-Stadt führt den Direktabzug ein

In den beiden Basel wurde am Sonntag über einige kantonale Vorlagen abgestimmt. Ein Überblick über die Abstimmungsresultate.

14.06.2026

Abstimmungen in Basel-Stadt

Direkter Steuerabzug:

Der Direkte Stuereabzug wird mit rund 53 Prozent Ja-Stimmen zu rund 47 Prozent Nein-Stimmen angenommen. Pascal Pfister des Initiativ-Komitées freut sich über den Erfolg der Initiative.

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Das Lager der Gegner ist enttäuscht über dieses Resultet. Es wurde jedoch ein deutlicheres Resultat erwartet, meint Luca Urgese der FDP.

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Überrascht sei man von diesem Resultat aber nicht.

Stadttauben-Initiative:

Die Stadttauben-Initiative wird mit rund 36 Prozent Ja-Stimmen zu rund 64 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Der Gegenvorschlag des Kantons wird mit rund 68 Prozent Ja-Stimmen zu rund 32 Nein-Stimmen angenommen. Dieses deutliche Resultat freut den Regierungsrat Kaspar Sutter, wie er auf den Sozialen Medien mitteilt. Die Umsetzung der ersten Massnahmen sollen demnach noch dieses Jahr beginnen.

Finanzierung für weitere Arbeiten vom Herzstück:

Die Finanzierung für das Herzstück wird mit rund 56 Prozent Ja-Stimmen zu rund 44 Prozent Nein-Stimmen angenommen. So steht dem Kredit für eine unterirdische S-Bahnlinie vom Bahnhof SBB zum Badischen Bahnhof nichts mehr im Weg.

Klybeckinsel-Volksinitiative:

Die Wiederaufforstung und Wiederherstellung der Klybeckinsel scheitert mit rund 28 Prozent Ja-Stimmen zu rund 62 Prozent Nein-Stimmen.

Abstimmungen im Baselbiet

Ortsdurchfahrt Birsfelden: 

Das Baselbiet sagt mit rund 56 Prozent Ja zur Ortsdurchfahrt Birsfelden. Damit kann die Hauptstrasse in Zuge der Erneuerung der Tramgleise komplett umgestaltet werden. Die Kantonsbevölkerungung stimmt den Ausgaben von gesamthaft knapp 80 Millionen Franken dafür zu. Was auffällt, die Gemeinde Birsfelden selbst hat sich dagegen ausgesproche und das mit rund 59 Prozent der Stimmen deutlich.

Zämme in Europa: 

Bei der Initiative "für gute und stabile Beziehungen der Schweiz it der Europäischen Union und den Nachbarländern" zieht Baselland dem Stadtkanton nach. Auch hierzu sagt die Bevölkerung Ja, mit knapp 54 Prozent.

Energiepolitik nur mit der Bevölkerung: 

Die Gesetztesinitiative zur Energiepolitik wurde mit rund 56 Prozent der Stimmen deutlich abgelehnt. Das Öl- und Gasheizungsverbot wie es seit Anfang des Jahres gilt, bleibt bestehen. Im Unterbaselbiet sagten die Gemeinden geschlossen Nein zur Initiative der Wirtschaftskammer Baselland.

Nationale Abstimmungsresultate

Die Initiative der SVP zur 10-Millionen-Schweiz wurde im Kanton Basel-Stadt mit rund 73 Prozent Ja-Stimmen zu rund 27 Prozent Nein-Stimmen deutlich abgelehnt. Dieses deutliche Resultat freut die Basler Mitte-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter.

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Die Änderung des Bundesgesetzes zum zivilen Ersatzdienst wird in Basel-Stadt mit rund 62 prozent Ja-Stimmen zu rund 38 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Bei der SVP-Initiative hat das Baselbiet ähnlich entschieden. Die Initiative zur 10-Millionen-Schweiz scheitert klar mit einem Nein-Anteil von knapp 56 Prozent. Dafür wurde im Kanton Baselland die Bundesgesetztesänderung zum zivilen Ersatzdienst angenommt. Mit knapp 52 Prozent war dieser Entscheid aber weniger deutliche.