
Apps, die uns süchtig machen – und was dagegen hilft
03.06.2026
Viele Apps sind so entwickelt, dass wir möglichst lange auf ihnen bleiben. Endloses Scrollen, Likes, Benachrichtigungen und kurze Videos sorgen dafür, dass unser Gehirn immer wieder kleine Belohnungen erhält. Dadurch greifen wir oft ganz automatisch zum Smartphone, selbst wenn wir es eigentlich gar nicht brauchen.
Wer seinen Medienkonsum bewusster gestalten möchte, kann bereits mit kleinen Veränderungen viel erreichen. Hilfreich ist es, unnötige Benachrichtigungen auszuschalten. So wird man weniger oft aus dem Alltag gerissen und verspürt seltener den Drang, sofort nachzusehen, was auf dem Handy passiert ist.
Auch feste smartphonefreie Zeiten können dabei helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen. Ob beim Essen, während eines Gesprächs mit Freunden oder in der Stunde vor dem Schlafengehen – solche bewussten Pausen schaffen Raum für Erholung und echte Begegnungen.
Viele Smartphones bieten zudem praktische Funktionen, mit denen sich die Nutzung einzelner Apps überwachen und begrenzen lässt. Mit Bildschirmzeit- oder Digital-Wellbeing-Tools kann man sehen, wie viel Zeit man in bestimmten Anwendungen verbringt, und tägliche Zeitlimits festlegen. Ist das Limit erreicht, wird die Nutzung eingeschränkt oder man erhält eine Erinnerung, eine Pause einzulegen.