Bundesrätin Baume-Schneider am UKBB, © Radio Basilisk
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Bundesrätin Baume-Schneider am UKBB

Hoher Besuch und grosse Hoffnungen am Kinderspital beider Basel.

26.08.2025

Das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) erhielt hohen Besuch der Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider. Sie sah sich das Spital an und sprach mit Angestellten, der Spitalleitung und Eltern der Patienten und Patientinnen. Für Sie sei es wichtig gewesen, diese Einsichten zu erhalten. Kinder können nicht einfach als kleine Erwachsene angesehen werden, sagte sie vor den Medien. Auch Marc-André Giger (Verwaltungsratspräsident des UKBB) erklärte, weshalb die Behandlung in einem Kinderspital mit mehr Aufwand verbunden ist. Bereits das Stellen einer Diagnose sei häufig schwerer als bei Erwachsenen, da Kinder nicht nur mehr Angst vor Behandlungen haben, sondern auch weniger gut ausdrücken können, was das Problem sei. 

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Das Spital, welches zur Zeit nicht kostendeckend arbeiten kann, erhofft sich vom Besuch der Bundesrätin auch mehr Verständnis für die Pediatrie. Gerade für die Verhandlungen zur Anpassung der Tarife sei dieser Besuch wichtig. Laut Marc-André Giger, würden die Tarife knapp 65% der allfallenden Kosten der ambulanten Behandlung von Kindern abdecken. Dies müsse dringend angepasst werden. Das grosse Problem sehen die Kinderspitäler in der Tatsache, dass für Kinder die gleichen Tarife gelten wie für Erwachsene. Die neuen Tarife welche am nächstes Jahr gelten, seien jedoch nur ein kleiner Lichtblick. 

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Für den Zeitraum von 2026 - 2029 ist eine Erhöhung der Zahlungen der beiden Basel geplant. Basel-Stadt will sich mit 13.46 Millionen Schweizer Franken mehr beteiligen, dies muss nur noch vom Grossen Rat bewilligt werden. Dem Baselbieter Landrat liegt ein analoger Antrag vor. Nach der einmaligen Erhöhung für die vier Jahre soll sich das Spital wieder selbst tragen können.