
Start vom Rückbau des Heuwaage-Hochhaus
Seit 1955 prägt das Heuwaage-Hochhaus den Eingang der Stadt. Jetzt startet der grosse Rückbau. Wie der zeitliche Fahrplan für den Rückbau und den geplanten Neubau aussieht und welche Auswirkungen die Baustelle auf die Bevölkerung hat.
30.01.2026 Manuel Maag
Auch wenn in diesen Tagen noch kaum etwas von den Arbeiten zu sehen ist, hat der Rückbau des Heuwaage-Hochhauses offiziell begonnen. Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für den Abtrag des markanten Gebäudes, das seit über 70 Jahren den Eingang zur Stadt prägt.
Die Arbeiten haben in diesen Tagen begonnen, zunächst im Inneren des Hauses. Ab Mitte März wird dann Stockwerk für Stockwerk abgetragen, bis das Gebäude voraussichtlich Ende des Jahres vollständig entfernt ist. Das erklärt Georg Meier von der Adimmo AG. Sie ist der Eigentümervertreter von der Pensionskasse Baselland, die das Projekt leitet.
Der Rückbau stellt die Verantwortlichen vor eine gewaltige Herausforderung. Das hat mehrere Gründe.
Für die Bevölkerung soll die Baustelle nur geringe Einschränkungen mit sich bringen. Fussgängerinnen und Fussgänger können die Heuwaage weiterhin passieren, auch der öffentliche Verkehr ist nicht betroffen. Einzige Ausnahme: die Durchfahrt zum Birsig-Parkplatz, die während der gesamten Bauzeit gesperrt bleibt.
Ab Anfang nächsten Jahres beginnt dann der Neubau des Hochhauses. Geplant ist ein modernes Gebäude mit 21 Stockwerken, 66 Mietwohnungen, Büros und Ladenflächen. Erste Mieterinnen und Mieter können voraussichtlich 2031 einziehen. Die gesamten Kosten für Rückbau und Neubau belaufen sich auf rund 90 Millionen Franken.