Schlüssel

Haben Sie auch schon mal den Schlüssel verloren? Den Schlüssel zu verlieren ist mühsam, aufwändig und teuer. Damit der Schlüssel nicht mehr verloren gibt, gibt es so genannte "KeyFinder". 

Beispiel eines KeyFinders.
Beispiel eines KeyFinders.

Wie funktioniert der KeyFinder?

  • Am Schlüsselbund wird ein "KeyFinder", eine kleine Plakette, angebracht. Auf der Rückseite des KeyFinders ist eine persönliche Nummer sowie die Aufschrift "Wirf mich in einen Post-Briefkasten!" notiert.
  • Geht der Schlüsselbund verloren, kann ihn der Finder in irgendeinen Briefkasten der Post einwerfen. Die Post schickt den Schlüsselbund an die KeyFinder-Firma zurück. Diese kann den Schlüssel dank der persönlichen Nummer auf dem KeyFinder dem Besitzer zurückschicken.


"Das Prinzip des KeyFinders funktioniert in der Schweiz hervorrragend", sagt Edgar Weber der KeyFinder AG. "Die Schweizerinnen und Schweizer sind einfach sehr hilfsbereit und senden den verlorenen Schlüssel in den meisten Fällen tatsächlich zurück."

Damit Sie den Schlüssel aber gar nicht erst verlieren oder er Ihnen gar gestohlen wird, sollte man den Schlüssel nie vor dem Haus hinterlegen. "Das ist eine schlechte Idee, die Einbrecher kennen diese Verstecke vor dem Haus ganz genau", sagt Thomas Hartmann von der Basler Kriminalprävention. Das Versteck unter der Fussmatte, im Milchkasten, im Blumentopf oder über dem Türrahmen ist nicht sicher.

Wo sollte man den Schlüssel am besten transportieren? Frauen haben ihn gerne in der Handtasche, Männer im Rucksack oder in der Hosentasche. Letzteres ist zwar die sicherste Variante; den Schlüssel in der Hosentasche zu transportieren kann jedoch die Hosentasche kaputt machen. Jolanda Trächslin vom Nähatelier in Münchenstein kennt das Problem gut: "Ich habe immer wieder Kunden mit Löchern in der Hosentasche. In diesem Falle muss jeweils die ganze Hosentasche neu gemacht werden. Ich empfehle, den Schlüssel an einem anderen Ort zu transportieren."