Aberglauben

Die wenigsten Menschen halten sich für abergläubisch. Aber stimmt das wirklich? Auch in unserem Alltag steckt ganz schön viel Aberglaube. Die Basilisk Morgenshow kennt die zehn Aberglauben, die jeder von uns schon mal geglaubt hat!

  1. Zu viel Salz in der Suppe? Wer das Essen versalzt, gilt als verliebt.
  2. Ein Glas oder eine Schale fällt zu Boden und zerspringt in viele Stücke. Eigentlich ärgert sich jeder über die kaputte Schale, doch ein bekannter Aberglaube sagt: Scherben bringen Glück!
  3. Den "Hitzgi" zu haben hat auch etwas Gutes: Jemand denkt an Dich! Ob das tatsächlich so ist oder doch nur ein Aberglaube, bleibt für immer ein Geheimnis.
  4. Wir haben es schon den Kindern immer gesagt: "den Teller bitte leer essen!" Ein leerer Teller soll schönes Wetter bringen.
  5. Schweine sind Glücksbringer - das sagt zumindest ein Aberglaube. Daher sagt man auch "Schwein gehabt". Oder warum bewahren wir unser Geld so gerne im Sparschwein auf?
  6. Der Kaminfeger ist zwar meist schwarz gekleidet, trotzdem soll sein Besuch Glück bringen. 
  7. Wenn wir jemandem Glück wünschen, drücken wir ihm den Daumen. Aber warum eigentlich? Der Daumen hat wenig mit Glück zu tun. Er ist bloss der stärkste Finger und soll darum überirdische Fähigkeiten haben.
  8. Wer einen schlechten Tag hat, könnte am Morgen womöglich mit dem falschen Fuss aufgestanden sein. Aber stimmt das wirklich? Egal, ob Sie mit links oder mit rechts aufstehen: Ihr Tag wird dadurch kein Stück schlechter.
  9. Jeder freut sich, wenn ein Marienkäfer auf seiner Hand landet. Aber warum eigentlich? Der Marienkäfer ist ein Käfer wie jeder andere auch. Er hat sich durch den Aberglauben einfach einen sehr guten Ruf geschaffen!
  10. Wenn man glaubt, es könnte etwas Schlechtes passieren, dann kommt es auch so. Da hilft nur noch "Holz anfassen". Aber warum eigentlich? Der Aberglaube macht's möglich.

Schwarze Katzen bringen Unglück! An diesen Aberglauben glauben auch viele Menschen aus der Basilisk-Region. Mahena Haizmann, Geschäftsleiterin des Tierschutzbund Basel Regional bestätigt auf Anfrage, dass im Katzenheim die schwarzen Katzen bei den Menschen grundsätzlich weniger gut ankommen als die anderen Katzen.

Es gibt auch Leute, die vom Aberglauben nichts halten. Der Aberglaube "unter der Leiter hindurch gehen bringt Unglück" lässt Nicola Kaiser von der Malerfirma Kaiser&Kaiser völlig kalt. Berufswegen geht er jeden Tag mehrmals unter einer Leiter hindurch. Grosses Unheil ist deswegen noch nie auf ihn zugekommen.

Auch Hugo Rippstein, Geschäftsleiter der Firma Glaser AG aus Basel, hält nichts vom Aberglauben. Zwar soll ein zerbrochener Spiegel sieben Jahre Pech bringen, doch von dem hat Hugo Rippstein noch nie etwas bemerkt. Dies obwohl ihm als Glaser immer wieder zerbrochene Spiegel begegnen.