Junge Menschen im Basler Dreiland denken europäisch

Junge Menschen in der Grenzregion von Basel sind an grenzüberschreitender Zusammenarbeit interessiert, wobei die gegenseitigen Sprachkenntnisse von Französisch und Deutsch ausbaufähig sind. Dies ergab eine trinationale Umfrage des Basler Präsidialdepartements.

Befragt wurden rund 1400 junge Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren in der deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinregion bei Basel. Das Präsidialdepartement hat das Markt- und Sozialforschungsinstitut gfs-zürich mit der Umfrage beauftragt.

Die vorgestellten Resultate brachten mehr oder weniger übereinstimmende Aussagen bei übergeordneten Themen zu Tage. In Detailfragen zeigen sich aber auch länderspezifische Unterschiede.

Auffallend ist, dass sich die jungen Menschen mehrheitlich als Europäerinnen und Europäer verstehen, während die Identität als Bewohner der Oberrheinregion weitaus weniger ausgeprägt ist. Am deutlichsten äussert sich die Identifizierung als Europäer bei den Deutschen (77 Prozent), während die Schweizer (66 Prozent) sich hier etwas zurückhaltender zeigen.