Spitalgruppe gescheitert 

Die geplante Spitalgruppe des Universitätsspitals Basel (USB) und des Kantonsspitals Baselland (KSBL) wäre eine schweizweite Premiere. Sie hätte Leistungen über die Kantonsgrenzen bündeln und effizienter machen sollen. Mittelfristiges Sparziel waren 70 Millionen Franken; 400 Stellen standen auf der offiziellen Streichliste.

Im Kanton Basel-Landschaft wurde der Staatsvertrag zur Kantonsspitäler-Fusion mit 45'983 gegen 23'032 Stimmen angenommen. Damit erreichten die Ja-Stimmen 66,63 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 37,58 Prozent.

Weil jedoch in Basel-Stadt die Nein-Stimmen nach Auszählung der brieflichen Stimmen uneinholbar vorne liegen, kommt die Spitalfusion nicht zustande. Damit stehen die beiden Gesundheitsdirektoren vor einem Scherbenhaufen. Sie müssen dennoch nicht jeweils alleine weiterschauen, denn ein zweiter Staatsvertrag für eine intensivere gemeinsame Gesundheitsplanung war unbestritten.