Zwist im linken Lager

Der Basler Finanzdirektorin Eva Herzog ist ein Coup gelungen. Für die Steuervorlage 17 konnte sie fast alle Parteien in Basel gewinnen. Die Rede ist von einem Steuerkompromiss. In einem Monat muss das Basler Stimmvolk darüber befinden. Die Abstimmung ermöglicht hat die BastA mit einem Referendum. Die Linkspartei ist dezidiert gegen diese Vorlage und spricht von "zerstörerischen Steuergeschenken" an die Pharma- und Bankenbranche. "Basel könne sich diese Steuerausfälle nicht leisten", betont BastA-Co-Präsidentin Heidi Mück.

SP und Grüne wehren sich gegen diese Darstellung. Insbesondere KMUs würden von der Steuervorlage profitieren. SP-Präsident Pascal Pfister betont, dass die Steuervorlage gut durchdacht sei. Er verspricht, dass der Kanton kein strukturelles Defizit verzeichnen wird.